Viele Erwachsene mit ADHS oder entsprechender Symptomatik erleben innere Unruhe, erhöhte Stressanfälligkeit oder Schwierigkeiten in der Selbstregulation. Alkohol wird in diesem Zusammenhang nicht selten als kurzfristig entlastend erlebt – etwa zur Beruhigung oder zur Reduktion von Anspannung. Gleichzeitig kann sich daraus ein problematischer Konsum entwickeln, der bestehende Symptome verstärkt.
Bei Erwachsenen mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) zeigen sich häufig:
Alkohol kann diese Zustände vorübergehend dämpfen. Langfristig trägt er jedoch häufig zu einer Verschlechterung von Konzentration, Stimmung und Schlaf bei.
Aus fachlicher Sicht bestehen mehrere Risikofaktoren:
Entscheidend ist weniger die Trinkmenge als die Funktion des Konsums im Alltag.
Diese Entwicklungen verlaufen oft schleichend und werden zunächst funktional erlebt.
Für Erwachsene mit ADHS biete ich Beratung auf Selbstzahlerbasis an – respektvoll, diskret und praxisorientiert. Ziel ist es, die Funktion des Alkoholkonsums im Kontext von ADHS nachvollziehbar zu machen und alternative Strategien zu entwickeln. Im Gespräch klären wir unter anderem:
In einem unverbindlichen Erstkontakt können Sie Ihre Situation schildern und offene Fragen klären. Im weiteren Verlauf lassen sich individuelle Strategien zur Konsumreduktion entwickeln sowie ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge von ADHS und Suchtverhalten aufbauen, das Sie im Alltag gezielt nutzen können.
Erfahrungen aus der Beratungspraxis zeigen, dass ein reflektierter Umgang mit den eigenen Mustern dazu beitragen kann, den Alkoholkonsum kritisch zu hinterfragen und schrittweise zu verändern.
In den Referenzen finden Sie Beispiele aus der Praxis, die typische Verläufe veranschaulichen – ohne Garantie auf ähnliche Ergebnisse in Einzelfällen.
Zwei konkrete Fallbeispiele von positiven Entwicklungen werden dort dargestellt: